FV Fahrnau 1921 e.V.

Chronik

Nach der Überlieferung hat man schon vor dem 1. Weltkrieg in Fahrnau Fußball gespielt. Mit 6er-Mannschaften hat man Turniere besucht und um Pokale gekämpft.

1920 – 1929

1920 haben meist Jugendliche den Gedanken, den Fußballsport in Fahrnau fest zu verankern, wieder aufgegriffen. Ein Gesuch an die Gemeinde um Gelände für einen Sportplatz fand jedoch bei den damaligen Ratsherren kein Gehör.

Sie ließen sich aber nicht entmutigen; Ernst Leib, Hans Sütterlin, Fritz Makiol, Fritz Fehrenbach u. a. haben Fritz Linsin beauftragt, ein weiteres Gesuch direkt an das badische Kultusministerium zu richten. Damit war der Stein ins Rollen gekommen. Das Interesse für den Fußballsport fand auch im Kreise der Erwachsenen immer mehr Anklang, so dass im Frühjahr 1921 der Gründung eines Fußballvereins nichts mehr im Wege stand.

In der Gründungsversammlung welche am
06. Juni 1921 im Gasthaus ”Zum Pflug” statt fand,
wurde der FV Fahrnau 1921 aus der der Taufe gehoben.

Friseurmeister Emil Sutter wurde 1. Vorsitzender und Erwin Wöhrle, der über den FC Pforzheim nach Fahrnau kam, zum Spielausschußvorsitzenden und Spielertrainer berufen. Der Aufbau des Vereins konnte nun begonnen werden. Die Gemeinde stellte die Moosmatt auf der ”Dürren Weid” als Sportplatz zur Verfügung. Dieser wurde zügig hergerichtet, so dass der FVF schon im Herbst 1921 an den Verbandsspielen teilnehmen konnte.

Es fiel nicht leicht, in jener Zeit Spielerkleidung und das nötige Ballmaterial zu beschaffen. Es war jedoch jeder dazu bereit, den letzten Groschen zu opfern, um das einmal Geschaffene lebensfähig zu gestalten und weiter zu fördern.

Die Fahrnauer Jugend war jedoch begeistert und so konnte auch bald neben zwei Aktivmannschaften eine Jugendabteilung gegründet werden. Die nächsten Jahre waren hart. Nur schleppend gelang es, die Spieler so zu fördern, dass sie an die Leistungsstärke der schon bestehenden Nachbarvereine heran kamen. Trotz steigender Geldentwertung ging es schrittweise vorwärts. Vor allem wurde ein Hauptaugenmerk auf den Ausbau des Sportplatzes gelegt.

Erst das Jahr 1924, mit der Einführung des stabilen Geldes und besserer Arbeitsbedingungen, brachte auch dem FV Fahrnau den längst ersehnten Aufschwung. 

Den ersten sportlichen Erfolg konnte man mit der C-Meisterschaft und dem gleichzeitigen Aufstieg in die B-Klasse feiern. Daneben gelang es dem Verein in den folgenden Jahren, durch kulturelle Veranstaltungen sich Ansehen und Geltung im Ort zu verschaffen.

1928 war mit das erfolgreichste Jahr zu Beginn der Vereinsgeschichte. Die erste Mannschaft wurde Staffelsieger in der B-Klasse und errang in Aufstiegsspielen die Meisterschaft am Oberrhein. Dies bedeutete den Aufstieg in die A-Klasse.

Im gleichen Jahr wurde dem FVF eine Leichtathletikabteilung angegliedert, deren Leitung der am Oberrhein bekannte Volksturner Albert Maier übernahm.

Dieser Aufstieg brachte dem Verein ein neues Problem. Der alte Sportplatz genügte nicht mehr den Anforderungen der neuen Spielklasse und so wurde es notwendig, sich im Ortsbereich nach einem geeigneten Gelände umzusehen.

1930 – 1939

Im Jahre 1930 wurde diese schwierige Aufgabe von dem damaligen 2. Vorsitzenden, Rudolf Gräf, gelöst. Nach langwierigen Verhandlungen, unterstützt durch den damaligen Gemeinderat, mit der Erbengemeinschaft Krafft-Mühle, wurde für ein Gelände von 178 Ar, ein Pachtvertrag geschlossen. Aus diesem Areal, ehemals landwirtschaftlich genutztem Gelände, wurden ca. 100 Ar für das Sportgelände eingeplant. Der Rest wurde als Schrebergarten weiterverpachtet. Innerhalb eines Jahres wurde der neue Sportplatz geschaffen.

Zu guter Letzt erfolgte dann auch die Grundsteinlegung des Clubhauses, dessen Vollendung man notgedrungen einerr späteren Generation überlassen mußte. Jedenfalls war damit aber eine Platzanlage geschaffen worden, die für A-Klassen Verhältnisse als vorbildlich gelten durfte. An dieser Stelle sei nochmals all denen gedankt, die durch ihre tatkräftige Mitarbeit zum Gelingen des Werkes beigetragen haben. 

Mit dem neuen Sportplatz begann für den FVF in den kommenden Jahren eine stetige, gesunde Weiterentwick-lung. Kameradschaft, sportlicher Ehrgeiz und Trainingsfleiß, von verantwortungsbewußten Vereinsgremien sinnvoll gesteuert, brachten speziell der ersten Mannschaft, eine Reihe großer sportlicher Erfolge. Bereits im Jahre 1932  wurde die Meisterschaft in der A-Klasse errungen und der Aufstieg in die Kreisklasse erreicht.

Neben der Fußballabteilung trat aber auch die Leichtathletikabteilung unter der tatkräftigen Leitung von Albert Maier immer mehr in den Vordergrund. So waren Sportwerbetage, verbunden mit leitathletischen Wettkämpfen, Faustballspiele zwischen dem Turnverein Fahrnau und dem Fußballverein Fahrnau und abschließenden Fußballspielen, des öfteren FV Fahrnau – SV Schopfheim, beliebte Veranstaltungen, die bei dem sportbegeister-ten Publikum von Fahrnau und Umgebung hoch im Kurs standen.

Das Jahr 1935  brachte der ersten Mannschaft die Meisterschaft der Kreisklasse Gruppe Wiesental und nach Siegen über Tiengen als Rheintalmeister, den Aufstieg in die Bezirksklasse Oberbaden. Die ersten Jahre in dieser Klasse waren für unsere Mannschaft schwer. Aber schon im Jahre 1937 gelang es ihr, in der Bezirksklasse festen Fuß zu fassen.

Die Krönung der Erfolge der 30er Jahre brachte die Saison 1938/39, in der es dem FV Fahrnau gelang, in die Landesliga Südbaden aufzusteigen. Diese Neugruppierung setzte sich zusammen aus je vier Mannschaften der Bezirke Oberrhein, Freiburg und Offenburg. Als erstes Spiel der Saison 1939/40 wurde auf den 27. August 1939 die Begegnung gegen den Absteiger aus der Gaulige, den FV Offenburg, angesetzt. Leider fiel dieses mit großer Spannung erwartete Spiel dem bereits anrollenden 2. Weltkrieg zum Opfer.

1940 – 1949

Mit Ausnahme der Jugendspiele, bei denen Fahrnau unter der Regie von Anton Biedermann 1941 die Bannmeisterschaft errang, ruhte die allgemeine Vereinstätigkeit während des Krieges.

Der 2. Wetltkrieg hatte auch vom FV Fahrnau große Opfer gefordert. In tiefer Ehrfurcht gedenken wir den 36 Mitgliedern, die die Heimat nicht wieder sahen.

Wenige Monate nach Kriegsende, bemühten sich einige Unentwegte, den Spielbetrieb wieder anzuregen. Nachdem von Seiten der Militärregierung der Besatzungsmacht gegen den Fußballsport keine Einwände bestanden, im Gegensatz zum Turnen, Schießsport usw., wurde am 30. Juni 1946  die Gründungsversammlung der Sportfreunde Fahrnau im Gasthaus ”Zum Löwen”, durchgeführt.

Max Kuhn, Anton Biedermann, Emil Kneußlin, Kurt Mahler und Fritz Fehrenbach waren die Initiatoren, die von der Versammlung mit der Führung dieses Provisoriums beauftragt wurden.

Bald setzte wieder ein reger Spielbetrieb ein. Neben der Fußballmannschaft wurde auch eine Damen- und Herrenmannschaft im Handball gegründet. Die Fußballabteilung stieg für die Saison 1947/48 in die Landesliga, die Handballabteilung in die Bezirksliga auf. Diese Saison war für die Fußballer von Fahrnau wohl die schwierigste seit bestehen des Vereins. Die Schwierigkeiten lagen weniger in spielerischer Hinsicht. Vielmehr war es ein kaum lösbares Problem, Orte wie Baden-Baden, Ottenau, Villingen, Engen oder Stockach rechtzeitig zu erreichen und oftmals erst nach drei Tagen wieder heil zu Hause anzukommen. Bahn oder LKW (teils mit Holzvergaser), waren zu jener Zeit zuverlässige Transportmittel. Die notwendige Marschverpflegung für die Mitreisenden bettelte man im Ort zusammen. Kameradschaft und Opferbereitschaft, aber auch viel Mut gehörte dazu, unter solchen Schwierigkeiten dem Fußballsport zu dienen.

Die Zeit der Sportfreunde Fahrnau war nicht gerade die glücklichste. Die ewigen Rivalitäten zwischen den einzelnen Abteilungen, zahlten sich für die Fußballabteilung als finanziellem Träger der Dachorganisation, nicht aus. Nach Lockerungen der Bestimmungen der Militärregierung konnten die Sportfreunde Fahrnau nach fas vierjährigem Bestehen wieder in selbständige Vereine zurückgeführt werden.

1950 – 1959

Im Juni 1950 erhielten die Fußballer ihren alten, guten Namen ”Fußballverein Fahrnau 1921 e. V.” wieder zurück.

Unter dem neuen Vorsitzenden Karl Schmid, konnte das bereits begonnene Vorhaben, die Erstellung eines Vereinsheimes mit Umkleidekabinen und Duschen, zügig vorangetrieben werden. Anläßlich des 30jährigen Jubiläums im August 1951 wurde es eingeweiht.

Bei dem Bau des Vereinsheimes, nach dem Plan des Architekten Hans Kiefer aus Schopfheim, haben sich neben dem damaligen 1. Vorsitzenden Karl Schmid, auch der Polier Ernst Ruser und sein nimmermüder Helfer Max Kiefer, mit den meisten freiwilligen Arbeitsstunden große Verdienste um den FVF erworben.

Im Jubiläumsjahr stieg der FV Fahrnau in die II. Amateurklasse auf. Mit der Verpflichtung des Lörracher Trainers Fritz Schneider, konnte bald eine wesentliche Leistungssteigerung der Mannschaften erziehlt werden, die sich in guten Tabellenplätzen auswirkte.

Der innere Ausbau des Vereinsheimes sowie der Unterhalt der Sportanlage forderten einen enormen finanziellen Aufwand. Trotz der prekären Finanzlage ermöglichte man mit Hilfe von Zuschüssen, Darlehen und Spenden den Kauf der Sportanlage. In verbissen geführten Verhandlungen mit den Krafft-Mühle Erben erwarb sich der damalige 1. Vorsitzende, Fritz Müller, durch den Kauf der Sportanlage einen großen Verdienst für den Verein.

Spielerisch brachte das Jahr 1955 einen Rückschlag. Der FV Fahrnau mußte in die A-Klasse absteigen.

Die Hauptaufgabe der nächsten Jahre bestand darin, die Schuldenlast welche aus dem Platzkauf resultierte, abzubauen. Mit alljährlichen Maskenbällen, Sommernachtsfesten und Preiskegeln gelang es, allmählich die Finanzen zu sanieren. Geld für einen guten Trainer war nicht aufzubringen. So war es kein Wunder, dass es sportlich rückwärts ging. Der Klassenerhalt war zwar nie ernstlich gefährdet, aber an einen Aufstieg in die Amateurliga war vorerst nicht zu denken.

1960 – 1969

Das Jahr 1960  verdient insofern besondere Erwähnung, als hinsichtlich des Sportplatzbaues, unter der Anleitung des 2. Vorsitzenden Niklaus Müller, ein Facharbeiterteam von Schlossern, Schweißern und Maurern die bisherige Platzeinfriedung aus Holz, durch eine betonierte, stabile Umzäunung aus ”3”-Röhren ersetzte.

Zur selben Zeit übernahm der Schopfheimer Karl Steinebrunner das Training der Aktiven. Es gelang ihm, innerhalb kurzer Zeit, die Spielfreude der Mannschaften zu fördern und das Leistungsniveau zu heben. So konnte man in Ruhe dem 40jährigen Vereinsjubiläum entgegen sehen.

Ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte in den 60er Jahren war sicherlich das 40jährige Jubiläum, welches vom 16. bis 18. Juni 1961, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Emil Faller, statt fand.

An der Generalversammlung vom 20.01.1962 konnte der damalige Hauptkassierer, Emil Baumann, freudestrahlend den Anwesenden mitteilen, dass der Fußballverein Fahrnau nicht nur einen eigenen, sondern auch einen bis auf den letzten Pfennig bezahlten Platz besitzt.

1964 brachte einen Wechsel in der Vereinsführung. Willy Holzrichter übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden von  Erwin Wöhrle.

1965 begann man mit dem Ausbau des damaligen Schrebergartens zu einem Trainings- bzw. Ausweichplatz. Obgleich die Gemeinde finanzielle Unterstützung zugesagt hatte, erwies sich das Vorhaben  im Verlauf der Durchführung weit schwieriger als zunächst angenommen. Die unerwartete zunehmende Interessenlosigkeit und Lustlosigkeit im Verein erschwerten die zu erbringenden Eigenleistungen. 

Schwierigkeiten gab es zunehmend bei der Besetzung der Ämter. So dauerte es bei der Generalversammlung im Jahre 1967 sage und schreibe drei Stunden, bis es möglich war, einen funktionstüchtigen Vorstand auf die Beine zu bringen.

Auch im sportlichen Bereich schlug sich diese negative Entwicklung nieder, was 1968 den Abstieg in die B-Klasse zur Folge hatte.

Im Jahre 1969 übernahm mit Rolf Wagner, ein Aktivspieler der aus der eigenen Jugend hervorging, den Posten des 1. Vorstandes. Einer kleinen Gruppe treuer Mitglieder mit Albert Wagner, Emil Baumann, Otto Kuhn, Fritz Kahnau u. a., war es zu verdanken, dass im gleichen Jahr der Trainingsplatz, wenn auch in verkleinertem Maße, fertiggestellt werden konnte. Der FV Fahrnau konnte in diesem Jahr auch sein 1. Grümpelturnier veranstalten.

1970 – 1979

Unter der Schirmherrschaft von Walter Brutschin feierte man vom 12. bis 21. Juni 1971 das 50jährige Bestehen. Als Jubiläumsgeschenk erhielt man von der Gemeinde neue Tornetze. Insgesamt folgten ruhigere Jahre beim FVF. Sportlich erzielte man keine Fortschritte, und spielte weiterhin mit durchschnittlichem Erfolg in der B-Klasse.

Am 02.12.1972 findet unter dem Motto ”Jugend grüßt das Alter”, der erste Altennachmittag für alle Einwohner von Fahrnau und Kürnberg über 65 Jahre statt. Initiator dieser Idee war der damalige Aktivtrainer Hanspeter Lang. Diese beliebte Abwechslung für die älteren Generationen war lange Jahre ein fester Bestandteil unserer Vereinsarbeit.

1973 führte man die Bankabbuchung der Mitgliedsbeiträge ein, was eine erhebliche Erleichterung für den Kassierer bedeutete. Mit der Unterstützung einiger weniger Mitglieder, wird in diesem Jahr auch das Sportheim renoviert und gleichzeitig mit einem Erweiterungsbau begonnen. Ebenso wurden zwei Lichtmasten aufgestellt. Sportlich konnte man in der Jugendabteilung Fortschritte verzeichnen. In der Saison 1973/74 konnten erstmals eine eigene E- und D-Jugend den Spielbetrieb aufnehmen.

Unter der Leitung des neuen 1. Vorsitzenden Alfred Jäckh und Dieter Echle als dessen Stellvertreter, welche in der Generalversammlung am 27.07.1973 gewählt wurden, begann man im August mit der Fertigstellung des Flutlichts und des Trainingsplatzes. Die Arbeiten wurden im April 1974  nach 1144 Stunden, welche von vielen Helfern erbracht wurden, beendet.

In der Generalversammlung vom 09.08.1974 wurden Alfred Jäckh und Dieter Echle in ihren Ämtern bestätigt. Man beschließt eine Satzungsänderung, wonach die engere Vorstandschaft auf zwei Jahre gewählt wird. Weitere Umbauarbeiten am Sportheim erfolgen (insbesondere der Einbau einer Zentralheizung).

Die erste Mannschaft feierte in der Saison 1974/75 den Aufstieg in die A-Klasse. Negativ war, dass man in diesem Jahr erstmals keine eigene A-Jugend stellen konnte, und eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Kleines Wiesental eingehen musste.

Nach der Generalversammlung am 08.08.1975, bei der es keine Veränderung in der Vereinsführung gab, wurde das Sportheim in insgesamt 800 Stunden renoviert und neu eingerichtet. Diese Arbeiten konnten rechtzeitig zum Spiel des Jahres fertiggestellt werden. So trat am 31.07.1976 in Fahrnau der Freiburger FC, ein Spitzenteam aus der 1. Amateurliga, im Rahmen des Südbadischen Verbandspokals gegen unsere 1. Mannschaft an. Sportlich ging der FV Fahrnau bei diesem Vergleich als Sieger vom Platz, da es auch nach der Verlängerung 2 : 2 unentschieden stand. Höhepunkt dieser Partie war ein vom damals 41jährigen Fritz Kahnau gehaltener Elfmeter in der Verlängerung. Der Elfmeter wurde von keinem geringeren als Karlheinz Bente geschossen. Ernüchterung trat jedoch ein, als der Freiburger FC danach erfolgreich Protest einlegte, da für Fahrnau ein nicht spielberechtigter Spieler auflief. Das Spiel wurde als verloren gewertet.

In der Generalversammlung wird Hanspeter Lang zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt, seine erfolgreiche Trainertätigkeit übernimmt Gerhard Nägelin. Dem sportlichen Höhenflug der vergangenen Zeit folgte wieder ein herber Rückschlag. Undiszipliniertheiten einiger Spieler und Zuschauerausschreitungen im Punktspiel gegen den FV Brombach führten im Oktober dazu, dass der Verein eine Platzsperre erhielt, ein Umstand der dem Ansehen des FV Fahrnau erheblich schadete. Ruhe wollte von nun an bei den Aktiven nicht mehr einkehren.

So legte Gerhard Nägelin bereits im Dezember 1976 sein Amt als Spielertrainer nieder. Mit Siegfried Siegel fand man zwar einen würdigen Nachfolger, allerdings konnte dieser den Abstieg in die B-Klasse nicht mehr verhindern.

Die Arbeiten an Trainingsplatz, Ballfang und Flutlicht gehen weiter. Aufgrund der enormen Kosten nimmt man im September 1977 am ersten Fahrnauer Dorffest teil, um die leere Vereinskasse aufzubessern.

Im August 1977 teilte das Regierungspräsidium Freiburg mit, dass man vom FV Fahrnau Land für den Ausbau der B 317 zwischen Fahrnau und Hausen und zur Erschließung des Industriegebiets auf der Grienmatt benötigt. Die anschließenden Verhandlungen, in welche die Stadt Schopfheim einbezogen wird, bringen für den FV Fahrnau ein erfreuliches Ergebnis.

So erstellt die Stadt dem Verein für den Verlust seines Geländes auf dem bisherigen Trainingsgelände einen neuen Platz, während das bestehende Spielfeld zum Trainingsplatz umgebaut wird. Das vorhandene Gelände reichte dazu allerdings nicht aus und so musste die Stadt Gelände dazukaufen. Die geteilten Besitzverhältnisse wurden nicht akzeptiert, und so gingen die Verhandlungen weiter. 

Nach zähem Ringen erzielte man folgenden Kompromiss: Der FV Fahrnau kauf den Anteil der Stadt, der alte, verkleinerte Platz bleibt im Besitz des Vereins. Für die Hecke, welche den Straßenbauarbeiten weichen musste, erhält man eine Entschädigung. Die Umzäunung wird vom Verein in Eigenarbeit errichtet, die Materialkosten trägt die Stadt.

Die Zustimmung zu dieser Vereinbarung, durch welche erhebliche Kosten auf den Verein zu kamen, erteilten 42 von 43 Anwesenden Mitgliedern in einer außerordentlichen Versammlung am 20.01.1978. Der FV Fahrnau war somit stolzer Besitzer zweier Fußballplätze und eines Sportheimes.

Am 27.01.1978 wird mit der Errichtung des Ballfangs begonnen, welcher einen Monat später fertig gestellt ist.

Bei der Platzeinweihung am 14. bis 16. Juli wird das Gelände auf den Namen ”Sportstätte des Fußballvereins Fahrnau auf der Ruhm” getauft. Den Anstoß zum Eröffnungsspiel, zwischen einer Wiesentalauswahl und dem FC Friedlingen vor 700 Zuschauern, wird vom damaligen Stadtbaumeister Hermann Unger vorgenommen, welcher als ”Vater des Platzes” maßgeblich an der Verwirklichung des Neubaus beteiligt war.

Mit der Platzeinweihung konnte auch die Meisterschaft der 1. Mannschaft in der B-Klasse und der damit verbundene Aufstieg in die neu eingeführte Bezirksliga gefeiert werden.

Die Generalversammlung vom 18. August 1978 bringt einen Wechsel in der Vereinsführung. Dieter Echle übernimmt des Posten des 1. Vorstandes. Stellvertreter wird Alfred Jäckh. Unter der neuen Vereinführung wird damit begonnen, eine Bandenwerbung um den neuen Platz anzubringen, was eine zusätzliche Einnahme für den Verein bedeutete. Das Auf- und Ab der 1. Mannschaft hält weiterhin an. So muss man in der Saison 1978/79 unter Trainer Siegfried Siegel in die Kreisliga A absteigen.

Die sportliche Talfahrt geht auch im nächsten Jahr weiter und durch den Abgang einer kompletten Mannschaft war der Abstieg in die Kreisliga B nicht mehr zu stoppen. Der sportliche Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte war damit erreicht.

1980 – 1989

Vom 22. bis 24. Mai 1981 feierte man das 60jährige Jubiläum. Nach einem Festakt am Freitag Abend tragen sämtliche Mannschaften ein Jubiläumsspiel aus. Das Spiel der ersten Mannschaft gegen eine Traditionsmann-schaft des Karlsruher SC war sicherlich die Hauptattraktion. Im Rahmen des Jubiläums trägt auch erstmals die neu gegründete F-Jugend ein Spiel aus. Den Programmabschluss bildete ein Grümpelturnier.

Im Dezember 1981 legt Hans Klemm das von Siegfried Siegel übernommene Traineramt nieder. Als Nachfolger wurde nach der Winterpause Gerhard Deutsch verpflichtet.

Das Jahr 1982 bringt für den Verein mit dem Anschluss des Sportheimes an die Kanalisation eine wesentliche Verbesserung. Dem Musikverein und dem Turnverein Fahrnau, wurde anlässlich ihrer 100jährigen Jubiläen das Sportgelände, wobei der alte Platz als Standort für das Festzelt diente, zur Verfügung gestellt.

1983 kam es zu einem erneuten Trainerwechsel, wo Klaus Wagner den Trainerposten von Gerhard Deutsch übernahm. Im Oktober 1983 musste die A-Jugend wegen Undiszipliniertheiten zurückgezogen werden.

Im Frühjahr 1984 gibt es Unruhe in der Vereinsführung. Es treten der 2. Vorsitzende Alfred Jäckh und Beisitzer Gerhard Brutschin von ihren Ämtern zurück. Die auf den 30. März einberufene Mitgliederversammlung, bei welcher gerade einmal 13 Mitglieder anwesend waren, führte zu keinen Ergebnissen. Stattdessen sollen die vakanten Ämter in der nächsten Generalversammlung neu besetzt werden. Eine turbulente Hauptversammlung führte dazu, dass der Verein plötzlich ohne Führung da stand, nachdem Dieter Echle als 1. Vorsitzender abgewählt und Reinhold Fetscher in Abwesenheit, überraschend zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde, dieser jedoch die Wahl nicht annahm.

Am 19. September 1984 fand eine außerordentliche Vorstandssitzung statt, nach der Hans Pflüger und Peter Schiller kommissarisch die Vereinsführung übernehmen. Vom Amtsgericht Schopfheim bekommt der Verein die Auflage, schnellstmöglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Dies geschieht am 01.10.1984, in der Hans Pflüger zum 1. Vorsitzenden und Peter Schiller als dessen Stellvertreter gewählt werden.

Im Frühjahr 1985 werden erstmals die Ehrenmitglieder zu einem gemütlichen Beisammensein in das Sportheim eingeladen, welches in den nächsten Wochen ein neues Gesicht bekommen soll. Nachdem die Umkleidekabinen umgebaut und die Dusche renoviert wurde, erfolgt ein weiterer Bauabschnitt. Die Fenster werden erneuert und die Fa. Kraus verputzt kostenlos das gesamte Sportheim.

Im Aktivbereich kommt es zu einem erneuten Rückschlag. So muss wegen Spielermangel die 2. Mannschaft zurückgezogen werden. Eine Verbesserung erhofft man sich durch einen weiteren Trainerwechsel. Rainer Wassmer übernimmt das Traineramt von Klaus Wagner.

In der Generalversammlung am 19.07.1985 löst Ulrich Naatz den bisherigen 2. Vorsitzenden Peter Schiller ab. Nach Unstimmigkeiten mit der Vereinsführung tritt im August 1985 Hans Klemm aus dem Verein aus. Ein herber Verlust, bedenkt man doch, dass dieser sich aufopferungsvoll für den Verein engagiert und viele Jahre in der Führung des Vereins mitgewirkt hat.

Hans Pflüger stellt in der Generalversammlung vom 18.07.1986 sein Amt als 1. Vorstand zur Verfügung. Nachdem kein Nachfolger ermittelt werden kann, behält der die Vereinsführung nach Absprache mit dem Amtsgericht Schopfheim bis Mai 1987 inne. In der Generalversammlung am 16.05.1987 übernimmt Jürgen Jäckh das Amt des 1. Vorsitzenden. Es war der Beginn einer beständigen und erfolgreichen Vorstandsarbeit. Zu den ersten Aufgaben zählen die Aktualisierung der vernachlässigten Mitgliederkartei sowie der Anschluss des Sportheimes an das Kanalnetz. Im Juli 1987 beendet Rainer Wassmer aus beruflichen Gründen seine Trainertätigkeit. Mit Gerhard Deutsch übernimmt ein Altbekannter dessen Aufgabe.

In der Generalversammlung am 27. Mai 1988 wird eine weitere Satzungsänderung beschlossen, wonach zukünftig das Vereinsjahr mit dem Geschäftsjahr gleichgestellt ist, was bedeutet, dass die Hauptversammlungen immer zu Beginn des Jahres einzuberufen sind. Außer dem schon “normalen” Trainerwechsel, Norbert Fellhauer löst Gerhard Deutsch ab, verläuft das Jahr ruhig.

Mit Beginn des Jahres 1989 wird Martin Kraft zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt. Unter Federführung von Klaus und Jürgen Jäckh, sowie dem Architekten Rolf Nabbefeld, werden Pläne für einen größeren Anbau geschmiedet. Vorgesehen ist ein Schulungsraum, sowie eine neue Toilettenanlage, welche beide voll unterkellert sind. Des weiteren soll im Thekenbereich ein kleiner Küchentrakt angebaut werden. Als Unterstützung für das Projekt mit Baukosten von insgesamt 174.000 DM erhält der Verein Zuschüsse in Höhe von 20 % der Kosten von der Stadt Schopfheim sowie 30 % der Kosten vom Badischen Sportbund. Unter der Bauleitung von Klaus Wagner erfolgt bereits im September 1989 der erste Spatenstich. Nach insgesamt 3.500 freiwilligen Arbeitsstunden werden Arbeiten im Februar 1991 beendet.

1990 – 1999

Im Frühjahr 1990 findet nach vielen Jahren in der Fahrnauer Festhalle wieder ein Familienabend statt. Das unter der Regie von Ralf Detterbeck in der voll besetzten Halle Dargebotene war bemerkenswert. Auch die sportliche Talfahrt hatte ein Ende. Im zweiter Trainerjahr von Norbert Fellhauer erreichte der FV Fahrnau als Tabellenzweiter die Aufstiegsrunde zur Kreisliga A. In zwei spannenden Aufstiegsspielen bei TFC GG Steinen 

(2 : 2) und gegen den FC Bad Bellingen (2 : 1) setzte man sich letztlich verdient durch und schaffte den Aufstieg in die Kreisliga A. 

Im September 1990 verstirbt der Ehrenvorsitzende Erwin Wöhrle. 

Im Oktober 1990 veranstaltet der Verein zusammen mit der “Luckys Black Forest Brass Band” mit großem Erfolg ein Konzert in der Stadthalle Schopfheim. Diese Veranstaltung wird in den kommenden Jahren wiederholt.

In der Generalversammlung am 11.01.1991 wird Karl Schmid zum zweiten Ehrenvorsitzenden in der Vereinsgeschichte des FV Fahrnau gewählt. Nach nur einem Jahr Zugehörigkeit zur Kreisliga A steigt der FV Fahrnau wieder ab. Bemerkenswert war jedoch die errungene Meisterschaft der zweiten Mannschaft in der Kreisliga C unter Betreuer Klaus Neumann. Mit dem Abstieg der ersten Mannschaft verlässt Trainer Norbert Fellhauer den Verein und sucht eine neue Herausforderung beim FC Hauingen.  

Da der Abgang von Norbert Fellhauer rechtzeitig bekannt war, konnte das Traineramt mit Karlheinz Klingele aus Lörrach problemlos besetzt werden. Zuvor feierte man im Rahmen einer Sportwoche im Juni 1991 noch das 70jährige Bestehen. Höhepunkt war das Freundschaftsspiel gegen den großen Stadtrivalen SV Schopfheim, den man durch drei Tore von Klaus Jäckh mit 3 : 0 besiegte.

Das Jahr 1991 endet wieder mit einem schmerzlichen Verlust für den Verein. So verstirbt am 25. Dezember mit Heinz Zimara ein langjähriges verdientes Mitglied.

Am 22.01.1993 wird in der Generalversammlung von den Mitgliedern eine Jugendordnung beschlossen, welche vom Verband zwingend vorgeschrieben wird. Auch wenn der Aufstieg in die Kreisliga A nicht gelang, so konnte man dennoch in sportlicher Hinsicht wieder stolz auf die 1. Mannschaft sein. Im Südbadischen Vereinspokal besiegt man in der ersten Runde den Landesligisten SV Simonswald mit 3 : 2. In der zweiten Runde schickte man den FC Freiburg-St. Georgen (Landesliga) mit 2 : 1 Toren nach Hause. Erst in der dritten Runde besiegelte der nächste vorgewarnte und hochmotivierte Landesligist, SV Simonswald, das Aus im Südbadischen Vereinspokal. Mit 0 : 12 unterlag man dem übermächtigen Gegner.

In der nächsten Zeit folgten außer den regulären Vereinsaktivitäten keine Besonderheiten. Erfreulich ist, dass man mittlerweile von einer eingefleischten Vorstandschaft sprechen kann. So ergeben die Generalversamm-lungen seit 1991 keine nennenswerten Änderungen. 

Zu den erfreulichsten Ereignissen zählt im Jahr 1995 die Fertigstellung unserer Flutlichtanlage. Dabei wurde die komplette Anlage des FC Zell abgebaut und bei uns wieder aufgebaut. Dadurch mindern sich die ursprünglich veranschlagten Kosten von 50.000 DM auf 17.000 DM. Eigenleistungen und Zuschüsse von der Stadt Schopfheim und dem Sportbund entlasten den Verein zusätzlich.

Sportlich hatte man wieder Trainerprobleme im Aktivbereich zu bewältigen. Nach einer Niederlagenserie trennt man sich nach der Winterpause von Karlheinz Klingele. Dessen Nachfolger wird im März Jürgen Brachwitz, der sofort einen sportlichen Aufschwung bewirkte. Eine schwere Krankheit zwang diesen jedoch bereits im August 1994 zur Aufgabe. Michael Gomke wird in einer Funktion als Spielertrainer zum Nachfolger bestimmt. Die Saison 1994/95 schließt man als Tabellendritter der Kreisliga B ab.

In den darauffolgenden beiden Spielzeiten scheitert man jeweils knapp in den Bemühungen aufzusteigen. Höhepunkt am Ende der Saison 1995/96 waren die Festaktivitäten zum 75jährigen Jubiläum des FV Fahrnau vom 24. bis 30. Juni. Unter anderem konnte die Traditionself des SC Freiburg für ein Spiel gegen eine Wiesental-auswahl verpflichtet werden. Unter anderem spielte die Südbadische Auswahl der Pfarrer gegen eine Prominentenelf. Nicht fehlen durfte das Derby gegen den SV Schopfheim.

Eine schwierige Situation hat man im Laufe der Saison 1997/98 zu bewältigen. Aufgrund einer plötzlichen schweren Erkrankung fällt Spielertrainer Michael Gomke für längere Zeit aus. In dieser Zeit übernehmen erst Thomas Gsell und dann Jürgen Jäckh die Betreuung der 1. Mannschaft. Die Situation war für alle nur schwer zu verdauen.

Nach seiner Genesung übernimmt Michael Gomke wieder den Trainerposten der 1. Mannschaft. In der Saison 1997/1998 gelingt, nicht zuletzt wegen der Zugänge vom SV Schopfheim, die Meisterschaft in der Kreisliga B und somit der langersehnte Aufstieg.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Spielzeit 1998/ 99 steigert sich unsere Mannschaft. Dank einer starken Rückrunde sichert man sich den Klassenerhalt in der Kreisliga A. Erstaunlich ist die Entwicklung der zweiten Mannschaft. Nachdem sämtliche AH-Spieler nicht mehr für eine komplette Saison in der Kreisliga C auszuhelfen bereit waren, glaubte man schon, die 2. Mannschaft vom Spielbetrieb zurückziehen zu müssen. Markus Jäckh, der die Betreuung vom Christian Zimara übernahm, war es zu verdanken, dass in kurzer Zeit eine völlig neuformierte junge Mannschaft zur Verfügung stand. 

In der kommenden Saison 1999/00 übernimmt Thomas Schulz den Trainerposten der Aktiven. Michael Gomke bleibt dem Verein jedoch als Spieler erhalten. Positiv ist das Bemühen des neuen Trainers, das Leistungsgefälle zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft abzubauen, was jedoch nur in Ansätzen gelingt. Sportlich gelingt der ersten Mannschaft unter Thomas Schulz ein Höhenflug. In der Abschlusstabelle belegt man den hervorragenden 3. Rang. Auch in der zweiten Mannschaft sind Fortschritte zu verzeichnen und man belegt in der Endabrechnung in der Kreisliga C den guten 5. Tabellenplatz.

2000 – 2008

2000

In der Vorstandschaft beginnt mit der Generalversammlung im Januar 2000 eine Wachablösung. Jürgen Jäckh beendet nach 13 Jahren seine verdienstvolle Funktion für den Verein als 1. Vorsitzender. Bernhard Bischoff übernimmt die Nachfolge, sein Stellvertreter wird Markus Hörner. Alfred Jäckh wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Das Jahr 2000 war geprägt von zahlreichen Festaktivitäten. Dem großen Narrentreffen im Frühjahr folgte das Altstadtfest und schließlich im Juli das große Stadtfest mit der SWR-Veranstaltung. Einige Anläufe und zähe Verhandlungen waren erforderlich, um sich mit dem Musikverein Fahrnau wegen dessen Bauvorhaben auf dem Nachbargrundstück zu einigen. Erwähnenswert ist die Gründung des Fördervereins “Pro Fußball Fahrnau”.    

2001

Im Mai 2001 beginnt die Sanierung des großen Rasenplatzes. Die Gesamtkosten von 50.000 DM werden zu 50 % durch Zuschüsse des Badischen Sportbundes und der Stadt Schopfheim gedeckt. Es war nicht zuletzt auch der Verdienst von Jürgen Jäckh, dass die erforderlichen Zuschüsse genehmigt wurden.  

Die Saison 2000/01 verläuft sportlich zufriedenstellend, da der Klassenerhalt in der Kreisliga A erneut gesichert wird. Nach einigen Unruhen in der zweiten Mannschaft übernimmt Ralf Detterbeck bis zum Saisonende die Betreuung der zweiten Mannschaft.   Nach einer nicht zufriedenstellenden Vorbereitung (mangelhafter Trainingsbesuch) startet die 1. Mannschaft unter Thomas Schulz und die 2. Mannschaft unter Stefan Kaschel, als neuen Betreuer, in die Saison 2001/02.

Mit Beginn der Vorrunde 2001/2002 zeigen sich auf dem Rasenplatz Mängel bei der Durchgeführten Sanierung. Die beauftragte Firma muß Nachbesserungsarbeiten durchführen.  

Oliver Zabel wird mit der Einrichtung einer Home-Page für den FV Fahrnau beauftragt. Der FVF ist somit nun auch im Internet präsent. 

Bernhard Bischoff kündigt frühzeitig aus privaten Gründen seinen Rückzug vom Amt des 1. Vorsitzenden zur nächsten Generalversammlung an. Markus Jäckh erklärt sich bereit, sich als Nachfolger zur Wahl zu stellen.   Ein angedachter Familienabend als Alternative zu den bisherigen Weihnachtsfeiern wird mangels Beteiligung der Aktiven zum Jahresende abgesagt.      

2002

Anlässlich der Generalversammlung im Januar wird Markus Jäckh zum neuen 1. Vorstand gewählt. Als Zielvorgaben nennt er die Bündelung der Aktivitäten rund um das Vereinsheim sowie dessen Erweiterung. Verstärktes Augenmerk soll wieder auf die Öffentlichkeitsarbeit gelegt werden. Den Posten des Spielausschussvorsitzenden übernimmt Rainer Völz. Die Versammlung beschließt außerdem eine Beitragserhöhung. Neu eingeführt wird der Familienbeitrag und der Firmenbeitrag.  

Detlev Schuster übernimmt mit neuer Mannschaft den Vorsitz des Fördervereines Pro-Fußball-Fahrnau.  

Im Juni wird nach mehrjähriger Unterbrechung wieder ein Grümpelturnier veranstaltet. Es soll wieder einen festen Platz im Terminkalender erhalten.  

Die Saison 2001/2002 konnte mit einem guten 5. Platz in der Kreisliga A, Staffel 1 abgeschlossen werden. Deutlich erkennbar wird der Beginn eines Generationenwechsels des Teams. Unter Betreuer Stefan Kaschel belegt die Zweite Mannschaft am Ende der Saison den 8. Rang in der Kreisliga C.  

Die Teilnahme am Fahrnauer Dorffest erfolgt erstmals ohne den Weinbrunnen. Mit der Bündelung der Kräfte auf das Zelt des Hasenvereines trägt man der schwieriger werdenden Suche nach Helfern Rechnung, zudem ist man von der Witterung nicht mehr so abhängig.  

Sportlich gestaltet sich die neue Spielzeit 2002/2003 sehr schwierig. Der Abgang einiger Stammkräfte kann nicht kompensiert werden. Zur Winterpause steht das sieglose Team abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Die Versäumnisse der vergangenen Jahre, nämlich den eigenen Nachwuchs zu fördern und im Aktivbereich zu integrieren holen den Verein ein. Der Vertrag mit Trainer Thomas Schulz wird zum Jahresende aufgelöst. Mit Hans Zimara als Nachfolger, versucht man, der Mannschaft neue Impulse zu geben. Thomas Schulz hätte sicherlich nach vier Jahren erfolgreicher Trainertätigkeit und enormen geleisteten Einsatz für den Verein einen besseren Abgang verdient gehabt.    

2003 

Das Jahr 2003 beginnt mit der Suche nach einem Nachfolger für Rainer Völz als Spielausschussvorsitzenden. Der Posten bleibt für längere Zeit unbesetzt.  

Die Spielzeit 2002/2003 endet mit dem Abstieg der 1. Mannschaft aus der Kreisliga A. Trainer Zimara brachte die Saison mit der Mannschaft anständig zu Ende. Die zum Schluss stark ersatzgeschwächte Truppe wurde immerhin am letzten Spieltag für ihren Einsatz belohnt, und es gelang gegen den FC Hauingen endlich der erste Saisonsieg.  

Im Juli richtet der FV Fahrnau in der Festhalle den Bezirkstag aus.  

Mit einem verjüngten Team startet man unter Trainer Zimara in der Kreisliga B in die neue Runde 2003/2004. Luis Reis übernimmt die Betreuung der Zweiten. Erwartungsgemäß konnte sich die Erste zur Winterpause mit Rang 4 in der Spitzengruppe der Tabelle etablieren. Man kann sich durchaus Hoffnungen auf den Wiederaufstieg machen. Als problematisch erweist sich weiterhin der zu dünn besetzte Kader. Hoffnung für die Zukunft macht die Jugendabteilung. Dank der kontinuierlichen Aufbauarbeit unter Egon Flemming stehen nun immer häufiger auch hoffnungsvolle Nachwuchskräfte im Kader.  

Neben dem Grümpelturnier im Juni wird zum Jahresende auch wieder der Altennachmittag ins Leben gerufen. Es gelingt dadurch, viele altbekannte Gesichter wieder mehr an den Verein zu binden.  

Markus Jäckh erklärt sich bereit, für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen.        

2004  

Im Mittelpunkt der Generalversammlung Ende Januar standen die Neuwahlen. Markus Jäckh als 1. Vorsitzender sowie Michael Fritzsche (Schriftführer) sowie Wilfried Schmidt als Hauptkassierer, werden in ihren Ämtern bestätigt. Unbesetzt bleibt der Posten des Spielausschussvorsitzenden. Es wird nach einer internen Lösung gesucht.  

Mit Beginn der Rückrundenvorbereitung der Aktiven treten zunehmend Probleme zwischen Spielern und Trainer zu Tage. Nach Erörterung der Probleme entscheidet die Vorstandschaft, dass zur kommenden Saison der Trainerposten neu besetzt werden soll. Nach vielen Gesprächen mit Spielern und Trainer startet man einvernehmlich in die Rückrunde der Saison 2003/04 mit Hans-Werner Zimara als Trainer.  

Im April kann die Vorstandschaft den ambitionierten Rolf Schwald als neuen Trainer für den Aktivbereich in der kommenden Saison vorstellen. Rolf Schwald ist zu diesem Zeitpunkt noch Trainer beim SV Hasel. Aufgrund des schlechten Zustandes des Trainingsplatzes werden erstmals Unterhaltungsarbeiten notwendig. In Eigenarbeit wird ein Humus-Sand-Gemisch aufgetragen und neuer Rasen eingesät. Es zeigt sich jedoch, dass diese Arbeiten wohl zukünftig jedes Jahr anfallen werden.  

Im Juni wird an Stelle des üblichen Fußballgrümpelturnieres ein Beach-Soccer-Turnier ausgetragen.  

Ein angedachter Kabinenanbau verzögert sich, da die Gespräche mit dem Musikverein ins Stocken geraten. Über Alternativen, wie z. B. ein gebrauchter Container, wird nachgedacht.  

In sportlicher Hinsicht endete die Saison 2003/04 zwar mit einem guten 3. Tabellenplatz in der Spitzengruppe der Kreisliga B, jedoch hatte man mit dem Thema Aufstieg am Ende nichts zu tun. Erfreulich war immerhin, dass die Saison trotz der Probleme zu Jahresbeginn anständig zu Ende gebracht werden konnte. Die Zweite Mannschaft spielte eine weitere mäßige Saison in den Niederungen der Kreisliga C zu Ende.  

Erstmals tritt die Stadt Schopfheim an den FV Fahrnau mit dem Vorhaben „Sportpark“ heran. Es findet ein erster Informationsaustausch statt. Man verschließt sich den Gesprächen trotz Skepsis nicht von vornherein um auf die Planungen einwirken zu können.  

In der Mitgliederversammlung Mitte Juli kann mit der Wahl von Stefan Kaschel endlich auch das Amt des Spielausschussvorsitzenden offiziell besetzt werden. Der neue Trainer, Rolf Schwald, wird vorgestellt, ebenso 15 Neuzugänge für den Aktiv-Bereich, davon 8 eigene Nachwuchsspieler. Der begonnene personelle Umbruch im Team hat sich nun endgültig vollzogen. Im Vordergrund steht für Trainer Schwald zunächst die Integration der Neuzugänge. Er stellt von Beginn an klar, seine Vorstellungen durchzuziehen.  

Das in diesem Jahr vorgezogene Dorffest fand unter dem Motto „Griechenland – Olympia“ statt. Unter tatkräftiger Mitwirkung aller Aktiven und der Unterstützung durch den Vereinswirt konnte den Besuchern des Festes seitens des FV Fahrnau nicht nur ein dem Motto entsprechendes Gyros-Gericht angeboten werden, auch in finanzieller Hinsicht sollte sich der Einsatz für den Verein lohnen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte ein Umsatzzuwachs verzeichnet werden.  

Im Jugendbereich kündigen sich personelle Veränderungen an. Egon Flemming erklärt frühzeitig, sich nicht mehr für das Amt des Jugendleiters zur Verfügung zu stellen.  

Mit dem erfolgreichen Oktoberfest mit Metzgete und dem Altennachmittag im Dezember wurden die wesentlichen Vereinsaktivitäten abgeschlossen.  

In sportlicher Hinsicht zu bemerken ist die gelungene Integration der Neuzugänge für den Aktivbereich. Unter Rolf Schwald gelang es, die Gräben zwischen der Ersten und der Zweiten Mannschaft zu überwinden. Zur Winterpause konnte sich die Erste Mannschaft in der Spitzengruppe der Kreisliga B etablieren.                              

2005  

Markus Hörner (2. Vorsitzender) und Stefan Kaschel (Spielausschussvorsitzender) werden in der Generalversammlung zu Jahresbeginn in ihren Ämtern bestätigt. Mit Roswitha Kuri konnte glücklicherweise für den aus dem Amt scheidenden langjährigen Jugendleiter, Egon Flemming, eine Nachfolgerin gefunden werden. Egon Flemming übergibt eine intakte Jugendabteilung, die er über Jahre hinweg aufgebaut hat. Er hat großen Anteil an den sportlichen Erfolgen der Jugendabteilung und der gelungenen Verjüngung im Aktivbereich durch eigenen Nachwuchs.  

Hinsichtlich den Sportpark-Planungen der Stadt Schopfheim kann den Mitgliedern nichts neues berichtet werden. Bürgermeister Nitz hatte die Teilnahme an der Versammlung kurzfristig abgesagt.  

Die Aufstellung eines Containers zur Erweiterung der Kabinenkapazität nimmt konkretere Züge an. In Zusammenarbeit mit dem Büro Leppert wird die Genehmigung für die Aufstellung eines gebrauchten Containers von der Fa. IUS angestrebt.  

Die Sporttage, welche wiederum ein Grümpelturnier beinhalteten, waren erneut ein großer Erfolg. Für das Rahmenprogramm konnten die Bättelsäcke gewonnen werden, die mit ihrer Guggemusik für gute Stimmung sorgten.  

Die Erste Mannschaft beendete die Saison in der Kreisliga B, Staffel 2 unter dem neuen Trainer Schwald mit dem guten 4. Tabellenplatz. Zwar hatte man mit den erreichten 50 Punkten einen deutlichen Rückstand auf die Aufstiegsplätze so war dies aufgrund der neuen Zusammenstellung des Kaders mit vielen Nachwuchskräften auch kaum anders zu erwarten. Für die neue Saison 2005/06 war denn auch mit einem eingespielteren Team die klare Zielvorgabe: Aufstieg!  

Bei der Zweiten Mannschaft war ebenfalls ein leichter Aufwärtstrend erkennbar. Mit Platz 7 und 27 Punkten gelang zumindest mal ein Platz in der Tabellenmitte.  

Markus Jäckh gibt anlässlich des 85jährigen Bestehens im Juni 2006 die Planung einer Sportwoche bekannt.  

Gemeinsam mit Ehrenmitglied Gerhard Brutschin, hat man hinsichtlich der Sportpark-Planung an weiteren Gesprächsterminen im Bauamt teilgenommen. Deutlich gemacht wurden seitens des Vereines einige Voraussetzungen, wie z. B. der Erhalt eines eigenen Sportheimes. Unterdessen erfährt die Verwaltung bei ihrem Vorhaben immer mehr Gegenwind in der Öffentlichkeit. Auch in der politischen Landschaft wird kritisch über das Projekt diskutiert.  

Im Oktober gelingt eine Einigung mit dem Musikverein über die Aufstellung eines Containers. Die Umsetzung erfolgte dann zügig.   Das Dorffest Fahrnau fand 2005 nicht statt, im Sinne einer Neuorientierung soll es künftig in zweijährigen Abständen erfolgen. Wichtig für den Verein war die Metzgete, Anfang November.  

Zum Ende des Jahres kündigt Markus Jäckh an, nach vierjähriger Amtszeit nicht mehr für die Neuwahlen im Januar 2006 zur Verfügung zu stehen. Peter Fröde, als bisheriger Beisitzer in der Vorstandschaft, erklärt sich Bereit, für das Amt des 1. Vorsitzenden zu kandidieren.  

Zur Winterpause behaupten beide Mannschaften in ihren Ligen die Tabellenführung. Das große Engagement von Trainergespann und Spielern scheint sich auszuzahlen.  

2006  

Nach vier Jahren endet mit der Generalversammlung im Januar 2006 die Amtszeit von Markus Jäckh als 1. Vorstand. In seiner Amtszeit hat er viel für die Intaktheit des Vereinslebens beigetragen. Unter anderem die Wiederbelebung des Grümpelturnieres oder des Altennachmittages war ihm zu verdanken. Rund um das Vereinsheim wurde viel bewegt. Neben vielen Sanierungsarbeiten in Eigenregie konnte unter seiner Federführung auch ein Container zur Erhöhung der Kapazität der Kabinen aufgestellt werden. Richtungsweisende Entscheidungen, nämlich auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, tragen maßgeblich zum langfristigen sportlichen Erfolg bei.  

Peter Fröde wurde mit überwältigender Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt. Michael Fritzsche (Schriftführer) und Stefan Kaschel (Spielausschussvorsitzender) werden in ihren Ämtern bestätigt. Markus Jäckh erklärt sich bereit, künftig in der Jugendabteilung als stellvertretender Jugendleiter mitzuwirken.  

Was das Thema Sportpark anbelangt, so wurden seitens der Stadtverwaltung bislang noch keine konkreten Planungen, geschweige denn Zahlen vorgelegt. Wie Gerhard Brutschin als Vereinsvertreter an der Generalversammlung mitteilt, habe man sich bislang dem Projekt gegenüber zwar offen gezeigt, allerdings auch von Beginn an die Voraussetzungen für ein solches Vorhaben von Vereinsseite aus deutlich gemacht. Letztlich liegt die Entscheidung aber bei den Vereinsmitgliedern im Rahmen einer Mitgliederversammlung.  

Während Erste und Zweite Mannschaft mit Beginn der Rückrunde ihre Erfolgsserien fortsetzen konzentrieren sich die Planungen in der Vorstandschaft auf die anstehende Sportwoche vom 16. bis 25. Juni anlässlich des 85jährigen Vereinsbestehens. Daneben stehen für Peter Fröde, den neuen Vorsitzen, die Verbesserung der Einnahmenseite sowie Kosteneinsparungen im Blickpunkt.  

Am 20. Mai war es dann soweit. Mit dem 5 : 2 – Heimsieg gegen den SV Häg-Ehrsberg wurde die Meisterschaft vorzeitig errungen. Die Rückkehr mit einer jungen, motivierten Mannschaft in die Kreisliga A ist der verdiente Lohn für die unternommenen Anstrengungen. Mit dem 5 : 2 gegen den SC Minseln 2 am selben Tag, machte auch die Zweite Mannschaft die Meisterschaft perfekt. Nachdem auch noch die C-Jugend des FV Fahrnau Meister wurde, kann man von einem einmaligen Ereignis sprechen.  

Am Ende der Saison 2005/06 wird die Erste Mannschaft Meister der Kreisliga B, Staffel 2, mit 93 :22 Toren und 67 Punkten. Erst am letzten Spieltag, als es um nichts mehr ging, wurde das Team in der laufenden Saison das erste und einzige Mal beim TuS Maulburg bezwungen. Die Zweite Mannschaft wurde Meister der Kreisliga C, Staffel 3, mit 61 : 24 Toren und 45 Punkten. Damit wird das Team um Betreuer Rene Neitz in der kommenden Spielzeit in der Kreisliga B starten.  

Am 16. Juni beginnt mit dem Alt-Herren-Turnier die Sportwoche des FV Fahrnau. Sie findet ihren Abschluß mit dem Jugendtag am 24./25. Juni. Im Rahmen der Sportwoche richtet der FV Fahrnau den Wiesental-Derby-Cup aus, ein Fußballturnier mit Lokalrivalen des FV Fahrnau. Daneben am 17. Juni das Grümpelturnier, am Sonntag, den 18. Juni nach dem Feldgottesdienst mit Pfarrer Ströble ein Frühschoppenkonzert des Musikvereines. Als weitere Attraktion freuen wir uns auf die Fallspiele von Jürgen Schick und seinem Team (Samstagabend, 17. Juni).    

Erstmals seit Jahren findet in der Festhalle in Fahrnau wieder eine gemeinsame Weihnachtsfeier der Jugendspieler mit Ihren Eltern sowie den Aktiv-Mannschaften statt.

In der Winterpause schmeist der Trainer Rolf Schwald das Handtuch. Mit Ihm legt auch der Spielausschuss-Vorsitzende und Betreuer Egon Flemming sein Amt nieder.
Die 1. Mannschaft belegt zu diesem Zeitpunkt nach 14 Spieltagen den 13. und damit vorletzten Tabellenplatz der Kreisliga A/Staffel 1 mit 24-44 Toren und 10 Punkten; die 2. Mannschaft steht in der Kreisliga B/Staffel 2 nach 13 Spieltagen mit ebenfalls 10 Punkten und 24-42 Toren auf Platz 10 der Tabelle.

Als ob die richtige Besetzung dieser beiden Posten die Vereinsführung nicht schon vor eine große Aufgabe stellen würde, treten auch noch der Schriftführer, Michael Fritzsche und der Stellvertretende Jugendleiter Markus Jäckh von Ihren Ämtern zurück. 
Nun hies es, schnellstmöglich einen qualifizierten Trainer zu finden und die vakanten Ämter in  der Vorstandschaft wieder zu besetzen. 
Dem enormen Einsatz von Ralph Detterbeck in seiner Funktion als Vorsitzender des ProFussball Fahrnau ist es zu verdanken, dass rechtzeitig vorm Start in die Rückrunde der Trainerposten wieder besetzt werden kann.
Mit Jörg Heuting vom FC Wehr kann ein Spielertrainer verpflichtet werden, der seine fußballerischen Fähigkeiten unter anderem schon in der Oberliga beim FC Bocholt (1993-1994) oder in der Schweiz in der Nationalliga B beim FC Basel (1989-1990) unter Beweis gestellt hat.
Zusätzlich übernimmt mit Marius Bosek ein langjähriger Spieler und Freund des FV Fahrnau die Betreuung der 2.Mannschaft.
Im Vorstand übernimmt Bernhard Bischoff das Amt des Spielausschuss-Vorsitzenden komisarisch.

2007  

In der Mitgliederversammlung kommt es zu Änderungen in der Vorstandschaft.

Zum neuen 2. Vorsitzenden wird Hans Wohlschlag, zum Spielausschuss-Vorsitzenden Bernhard Bischoff gewählt. Ebenfalls neu im Vorstand sind Thomas Ludin und Mark Leimgruber als Beisitzer. 
Aus sportlicher Sicht gibt es folgendes zu berichten:
Die C-Jugend wird zum 2 mal hintereinander Meister und steigt in die Bezirksstaffel auf.
Sowohl die B- als auch die A-Jugend verpassen mit ihrem 3. (B-Jgd) bzw. 2. (A-Jgd) Tabellenplatz nur knapp die Meisterschaft und somit auch den möglichen Aufstieg.

Die 2. Mannschaft sichert sich frühzeitig einen Nichtabstiegsplatz in der Kreisliga B. Der Abstieg droht dennoch, denn die 1. Mannschaft ist bis zum letzten Spieltag sehr stark abstiegsgefährdet. Bei einem Abstieg aus der Kreisliga A muss zwangsweise auch die 2. Mannschaft den Weg in die Kreisliga C antreten. Erst im letzten Spiel gegen den FC Steinen-Höllstein 2 wird mit einem Sieg alles klar gemacht und der Klassenerhalt geschafft. 
Auf Initiative des ProFussballFahrnau ist der Fussballverein auch an der 1200-Jahr-Feier der Stadt Schopfheim mit einer „Bayrischen Hütte“vertreten.

Im Oktober tritt der zweite Vorsitzende von seinem Amt mit sofortiger Wirkung ohne Angaben zu Gründen zurück. Markus Jäckh übernimmt ab November diesen Posten kommisarisch bis zur nächsten GV. Ende November trägt die Jugendabteilung ihr jährliches Hallenturnier in Schopfheim aus. Im Dezember stehen wieder Weihnachtsfeiern an die Jugendabteilung feiert geschlossen in der Festhalle die Aktiv Mannschaften in der Sportgaststätte. Beim Agahten Adventsmarkt ist der FV Fahrnau wieder für sozale Zwecke für die Dorfgemeinschaft aktiv dabei.

2008  

Das Jahr 2008 begann gut, denn mit der Wahl des 1.Vorsitzenden Peter Fröde hatte man jemanden an der Spitze, der sich den Finanzen des FV Fahrnau annahm, nachdem sich unser langjähriger Kassier Schmidt Wilfried nach über 20 Jahren nicht wieder zur Wahl stellte.

Priorität hatte für Peter, das Durchleuchten des gesamten Finanzsystems des Vereins, um es auf neu zu strukturieren. Diese hatte zuvor auch unser Wilfried Schmidt angeregt, da es ja auch einige rechtliche Neuerungen für die Finanz- und Steuerwelt des Vereins zu beachten gibt.

Nach genauerem Hinschauen konnte Peter sofort feststellen, dass der FV Fahrnau mit seinen Einnahmen und Ausgaben um und auf dem vereinseigenen Sportgelände mit Sportheim eine kleine Firma in der Finanzwelt darstellt und diese auch als solche geführt werden muss. Dazu wurden mehrere Gespräche beim Steuerberater notwendig, denn ohne das Mitwirken eines Steuerberaters ist dieses Händeln nicht mehr möglich. Einige Dinge hatte Peter Fröde bereits in die Wege geleitet so das wir jetzt kurz vor dem Abschluss stehen, um somit den FV Fahrnau auch in Zukunft auf sicheren Bahnen durch die große Finanzwelt zu führen.

Großer Tatendrang war weiter gefragt Mai Schenke, Geburtstagsfeier des FVF wobei zahlreiche Mitglieder geehrt wurden in Sachen Public Viewing, Städtlifest, Jugendhallentunier und dem täglichen Vereinsgeschäft.

Sehr gut organisiert durch Susi Bischoff und ihren Helfern wurde das Public Viewing auch Dank des Energie Dienstes sowie der Stadt Schopfheim und nicht zuletzt dem Pro Fußball Fahrnau ein voller Erfolg für den FV Fahrnau.

Das Städtlifest Ende August erbrachte ebenfalls einen Erfolg dank der guten Organisation.

Dank ging hier an alle helfenden Händen, die diese Projekte gemeinsam stemmten.

Nach diesen guten wirtschaftlichen Erträgen konnte man das Projekt der dringend notwendigen Sanierungen des Duschraumes sowie der Heizungsanlage in Angriff nehmen. Die Sanierung des Duschraums ist soweit abgeschlossen und die Vorarbeiten für die neue Heizungsanlage sind am laufen.

Leider kam es Ende September zu einer sehr unruhigen Zeit in der FVF Vereinswelt:

Nach Unstimmigkeiten zwischen den beiden 1.Vorsitzenden des PFF und FVF trat der 1.Vorsitzende des FV Fahrnau Peter Fröde nach kurzer Disput Zeit von seinem Amt mit sofortiger Wirkung zurück, nachdem schon zuvor der Spielausschussvorsitzende Bernhard Bischoff sein Amt niederlegte, ebenso die Hauptaorganisatorin unserer Feste: Susanne Bischoff.

In einer zuvor bereits festgelegten Mitglieder-Versammlung konnte man sich nach ausgiebigen wie auch fruchtbaren Diskussionen zusammenraufen und bekam das OK der Mitglieder für das jetzige Vorstandsteam.

Auch sportlich lief es in dieser Zeit nicht ganz wie gewünscht. Nachdem in der abgelaufenen Runde erst kurz vor Rundenende das Ziel Klassenerhalt erreicht wurde, wollte man in dieser Saison ein solches Erlebnis nicht wieder erleben. Die Runde begann verheißungsvoll doch mit den Unstimmigkeiten im Verein wurden auch die Leistungen der ersten und zweiten Mannschaft schlechter. Nach der Mitgliederversammlung, an der fast die gesamten drei Aktiv-Mannschaften teilnahmen lief es wieder besser und man konnte gerade bei der ersten Mannschaft einen Aufwärtstrend erkennen. Bemerkenswert sind die guten Ergebnisse unserer dritten Mannschaft, die es bekanntermaßen erst seit dieser Saison gibt.

Sportlich auf einem weiterhin guten Weg befindet sich die Jugendabteilung. Das Erringen des Bezirkspokals bei den B-Junioren war sicherlich der Höhepunkt, aber das man gerade in diesem Alter der 15-16 jährigen eine zweite Juniorenmannschaft an den Rundenstart schicken kann, zeigt auch das Interesse an unserem Verein.